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Warbirds der 1930er- und 1940er-Jahre
Text: Dani Hunziker

Wie bereits im vorhergehenden Kapitel erwähnt, hatte ich schon seit Längerem grosse Lust dazu verspürt, ein paar Flugzeugmodelle zu basteln. So wie damals als Teenager. Gibt es doch ein paar amerikanische, britische und deutsche Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg, die mir optisch besonders gut gefallen.

So ein Plastikmodell zusammenzukleben wäre nicht mein Problem. Aber danach den gebauten Flieger realitätsnah anzumalen und dann minutiös zu verwittern und mit Gebrauchsspuren zu versehen, davor schreckte ich die ganze Zeit zurück. Geht das doch in die Stunden! Und ich hab neben meinem Beruf als Zeitschriftengestalter und meiner 0n3-Eisenbahn nicht gerade sehr viel Zeit übrig für ein weiteres ausgewachsenes Hobby.

So keimte in mir nach und nach die Idee auf, die Plastikbausätze so zusammenzubauen wie sie aus der Schachtel kommen, und danach alle Fluzeuge einheitlich mattschwarz zu lackieren, so dass nur noch die Konturen zu sehen sind. Ende Mai 2011 war ich übers Wochenende in München, und am Sonntag entdeckte ich im Deutschen Museum ein Windkanalmodell, das auch mattschwarz lackiert war, genau so wie ich es mir gedanklich vorgestellt hatte.
Windkanalmodell Mehrzweck-Kampfflugzeug «Tornado», Deutsches Museum, München
Das Windkanalmodell des Mehrzweck-Kampfflugzeugs «Tornado», gesehen 2011 im Deutschen Museum in München.

Als ich dann ein paar Wochen später mit dem Zusammenbau meines ersten Modells begann, der North American P-51D «Mustang» von Monogram, und ich im Modellshop Basel vor dem Farbgestell mit den Tamiya-Spraydosen stand, hat mich dann plötzlich der Mut verlassen. So hab ich mich dann nach kurzer Überlegung nicht für Mattschwarz entschieden, sondern intuitiv für das etwas weniger dunkle «German Grey».

Dann hab ich im Internet noch etwas recherchiert um herauszufinden, ob ich die beiliegenden Decals aufkleben soll oder nicht. Ich bin dann zum Schluss gekommen, dass ich nur die Nationalitätskennzeichen oben und unten auf den Flügeln plus links und rechts hinter dem Cockpit aufklebe.

Nun freue ich mich am gelegentlichen Basteln meiner Flugzeumodelle am Küchentisch in Basel.
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